Aufführung von "Ankunft" in der Stadtkirche Burgstädt (24.12.2004)

Traditionsgemäß stand am Heiligen Abend zur 3. Christvesper in der Stadtkirche Burgstädt der Auftritt von ADORA (bzw. früher Gospellight) auf dem Programm. Im Gegensatz zu sonst ging es diesmal aber eine halbe Stunde später um 17.30 Uhr los, um uns mehr Zeit für den Aufbau des Bühnenbildes zu verschaffen.

Die Generalprobe fand bereits am Donnerstag statt. Dazu wurde die gesamte Technik in die Kirche verfrachtet und bereits aufgebaut. Allerdings gab es dabei einige Platzprobleme mit den Utensilien der Jungen Gemeinde für deren Krippenspiel, nach einer kurzen Umräumaktion unsererseits konnten die aber zur beiderseitigen Zufriedenheit gelöst werden. Wie in jedem Jahr war dann der Klang in der leeren Kirche nicht sonderlich berauschend. Nach mehr oder weniger eifrigem Probieren in der recht kalten Kirche waren alle ziemlich durchgefroren, doch beim Verfrachten unseres Krempels hinter den Weihnachtsbaum (um wieder Platz für die ersten beiden Christverspern am Freitag zu schaffen) wurde es schnell wieder wärmer.

Am Heilig Abend trafen wir uns 16 Uhr im Neuen Kirchgemeindehaus zum Einsingen. Ein erstes Problem stellte dabei das Betreten des Gebäudes dar, da wir zum Erreichen der offenen Hintertür einen äußerst schlammigen Weg überwinden mussten. Ganz hart traf es dabei Nele, die einfach mal gegen die Hauswand rannte... Schwerwiegende Verletzungen konnten aber glücklicherweise vermieden werden. Nachdem die 2. Mette wie üblich überzogen wurde, konnten wir kurz nach halb fünf in die Kirche. Der Aufbau lässt sich bestenfalls als chaotisch bezeichnen, ging aber relativ schnell. Unterdessen füllte sich die Kirche bereits wieder, bis auf die oberste Empore saßen schließlich die Gäste.

Pf. Wiedemann eröffnete pünktlich um 17.30 Uhr den Gottesdienst. Nach einer kurzen Lesung, einem gemeinsamen Lied und einer Begrüßung durch Andreas ging es schon mit unserem Stück los. Woran auch immer es gelegen haben mag, qualitativ mussten wir im Vergleich zu Leukersdorf einige Abstriche machen. Das reichte von diversen Textverdrehern (die aber immer gut überspielt wurden) über eine verstimmte Gitarre von Andreas bis hin zum völligen Ausfall von Janeks Gitarre aus unbekannten Gründen zur Hälfte des Auftritts. Überhaupt wirkte die gesamte Darbietung etwas steifer als bei den bisherigen Aufführungen. Da passte die, öhm, "ausbaufähige" Begleitung von "O du fröhliche" meinerseits zum Abschluss durchaus ins Bild... Viele dieser kleinen Patzer wurden allerdings vom Publikum nicht wahrgenommen, so dass wir hinterher von einigen berechtigten Kritikpunkten abgesehen eine hauptsächlich positive Resonanz erhielten.

Der Abbau zog sich dann noch etwas in die Länge, gegen halb acht war dann aber alles erledigt. Mit "Ankunft" geht es im neuen Jahr weiter, und zwar am 02.01. um 10 Uhr in Auerswalde. Noch ein paar schöne freie Tage und einen guten Rutsch wünscht euch

Martin


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