Bandprogramm zur Zeltevangelisation in Pappendorf (14.07.2006)

Am vergangenen Freitag war die Band zum wiederholten Mal in Pappendorf bei Hainichen zu Gast. Diese Ecke entwickelt sich zu einem von uns sehr oft und sehr gern besuchten Gebiet, so fanden im letzten Jahr schon zwei Konzerte in Berbersdorf und Bockendorf statt. Anlass war diesmal eine mehrwöchige Evangelisationsveranstaltung der Deutschen Zeltmission, zu der wir einen Abend musikalisch ausgestalteten. Die Pappendorfer kamen somit in den Genuss eines weiteren Urgesteins der christlichen Musikszene in Sachsen, nachdem vor einer Woche schon die Trinitatis-Band aufspielte, die nur ein Jahr weniger auf dem Buckel hat als wir.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es 16.30 Uhr am Kindergarten mit Einladen los. Die Fahrt zum Auftrittsort wurde durch den obligatorischen nachmittäglichen Stau auf der B95 etwas, auch unsere Mülltonne wollte nicht am für sie vorgesehenen Platz im Transporter stehenbleiben. So kamen wir mit leichter Verspätung im Veranstaltungszelt in Pappendorf an, was einen pünktlichen Aufbau allerdings nicht verhindern konnte. Das Monitoring sorgte zwar wie so oft zunächst für einiges Kopfzerbrechen, konnte dann aber auch halbwegs zufriedenstellend eingestellt werden.

19.30 Uhr begann der Abend in einem gut gefüllten Zelt unter dem Titel "EHE der Trott uns scheidet" mit einer Einstimmung durch die Striegistaler Zwerge. Es folgte ein kurzes, sehr amüsantes Anspiel über all die kleinen Streitgkeiten, die der Ehealltag so bieten kann. Dann kam mit "Weck mich auf (Ehe der Trott uns scheidet)" ein extra für diesen Abend verfasstes Lied von uns zur Uraufführung. Die multimedial untermalte Predigt hielt Lothar Velten, seit 1998 Evangelist bei der DZM.

Parallel zum Imbiss- und Gesprächsangebot fand ab 20.45 Uhr unser Konzert als Abschluss des Abends statt. Das Zelt hatte sich zwischenzeitlich etwas geleert, doch waren immer noch bedeutend mehr Leute anwesend als zum Beispiel zuletzt in Köthensdorf. Die Setlist umfasste neben den Wishbone Ash-Covern "The King will come" und dem erst seit kurz in unserem Repertoire stehenden "Faith, hope & love" Stücke aus verschiedenen Schaffensperioden der Bandgeschichte. So standen die neueren Songs wie "Harte Zeiten" und "Wer's glaubt, wird selig" neben den in Härtegrad und/oder Geschindigkeit etwas gesteigerten eigentlichen Chorstücken "Wenn du ganz unten bist" und "Gethsemane" sowie den aus "alten Tagen" stammenden "Und gerade für sie" und "Herr, du bist Liebe". Mit "Der große Verführer" gab es auch ein Stück, welches zwar schon um 2000 herum entstand, aber bisher kaum aufgeführt wurde und auch Teil des "Menschenfischer"-Nachfolgers sein wird. Den Abschluss bildete "Dennoch", im Original von Ararat, gesungen von unserer "Kloppfrau" (O-Ton L. Velten) Kerstin. Pünktlich zur Anmoderation dieses Liedes setzte auch die Stimme des Frontsängers aus, die bis dahin noch tapfer durchgehalten hatte. Neben einem herzlichen Applaus wurden wir mit der eigentlichen Existenzform der Striegistaler Zwerge, einem Camenbert, verabschiedet.

Zum Abbau und der Heimfahrt war es dann dank der fortgeschrittenen Stunde schon recht frisch, was aber aber eine willkommene Abwechslung zur Hitze der letzten Zeit darstellte. Vor uns liegt nun nach jetzigem Stand wieder eine längere Auftrittspause, erst Anfang Oktober steht der nächste Termin fest.

Martin

Der Dank für das Material geht diesmal an Markus und Tobias G.:


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