Bandprogramm zur Evangelisation in Taura (12.05.2004)

Unter dem Titel "Wer’s glaubt wird selig" veranstaltet die Kirchgemeinde in Taura derzeit eine Evangelisationswoche mit Lutz Scheuffler. Das ganze läuft noch bis Sonntag, man kann also durchaus nochmal vorbeischauen. Gestern war es an uns das Vorprogramm zu gestalten, und dabei gab es ein paar Premieren. Zunächst ist es schon ne Weile her das wir nur als Band (ohne Chor) gespielt haben, außerdem stand erstmals seit Jahren wieder ein zweiter Gitarrist mit auf der Bühne. Janek hat zwar schon einige musikalische Erfahrung, doch es war sein erster Auftritt mit uns.

Um 17 Uhr ging es los mit Einladen der Technik, anschließend ab nach Taura und aufbauen das ganze. Sofort ergab sich auch schon das erste Problem: weder mein Vater noch ich hatten an den Keyboard-Ständer gedacht... was soll’s, zwei Stühle reichen schließlich auch. Zu dem hatten wir uns entschlossen aus Platzgründen die eigene PA-Anlage nicht mitzubringen, was dem Gesamtsound natürlich nicht sonderlich gut tat. Zwischenzeitlich trafen dann auch Kerstin und Holger ein, so dass wir komplett waren und mit dem Soundcheck beginnen konnten. Anfangs klang es noch ziemlich verheerend, doch wir konnten schließlich noch eine ganz gute Mischung finden. Eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn kam dann auch meine Mutter samt Keyboard-Ständer ;). Halb acht sollte es dann losgehen, bis kurz davor sah die Kirche allerdings ziemlich leer aus. In den letzten Minuten vor Beginn kam dann aber noch ein ganzer Schwung und schließlich war fast alles gut gefüllt.

Nach einer Begrüßung der Vikarin der Kirchgemeinde begannen wir mit einem Klassiker der Band-Geschichte, "Und gerade für sie" noch aus Jörg Börner-Zeiten. Heute wohl allerdings etwas härter als damals... Den Titel der Evangelisation hatte mein Vater kurz entschlossen in einem Lied verarbeitet, Weltpremiere für "Wer’s glaubt wird selig". Hierbei konnte Janek erstmals in Erscheinung treten und gemeinsam mit Andreas einige zwei-stimmige Gitarrenläufe zum Besten geben. Weiter ging es dann mit "So ist Versöhnung" gemeinsam mit der Gemeinde und einem weiteren neuen Song – "Harte Zeiten". Auch hier kamen nach einem eher ruhigen Beginn mit Keyboard und Bass besonders die Gitarren zur Geltung, sich das ganze Lied über stetig steigernd bis hin zum ersten offiziellen Janek-Solo der Adora-Geschichte (von den Proben mal abgesehen). Als Kontrast dazu dann ein ruhigerer Song (in unserer Version zumindest am Anfang), "Dennoch" von Ararat. Den Solo-Gesang übernahm hierbei Andrea. Nun folgte (unser persönlicher) Höhepunkt des Auftritts, "The King Will Come" von Wishbone Ash – eine Band, die sogar noch älter ist als wir (und das will was heißen) und die die zweistimmigen Gitarren-Läufe damals salonfähig machte. Der Titel wird denn auch heut auf ihren Konzerten noch begeistert mitgesungen, wir hatten uns hier also nicht gerade eine einfache Aufgabe gestellt. Dementsprechend ist auch viel Probenzeit in das Stück geflossen – und es hat sich gelohnt. Zwar nicht ganz perfekt, aber durchaus eng am Original konnten wir den Song über die Bühne bringen. Den Abschluss unseres Lied-Blockes bildete dann die "Rose der Nacht" aus "Verloren? Gefunden!", passend zum Thema des Abend: Suche nach Liebe.

Nun folgte eine sehr gute Predigt von Lutz Scheuffler im bekannt lockeren aber dennoch tiefgehenden Stil. Den Abschluss des offiziellen Programms stellte dann "Unser Vater" dar, bei dem wir wieder die Gemeinde begleiteten. Anschließend gab es im Pfarrhaus noch einen Imbiss und Getränke zum gemütlichen Ausklang des Abends. Insgesamt betrachtet haben wir wohl schon bessere Darbietungen geboten, v.a. der Sound ließ doch einiges zu wünschen übrig und auch die Lockerheit hat etwas gefehlt. Trotzdem gab es hinterher nur positive Kritiken, also kann es so schlecht dann doch nicht gewesen sein ;).

So viel zum gestrigen Auftritt, hier geht’s nächste Woche weiter mit dem Studioreport!

Martin


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