Aufführung von "A chance to change" bei der
Blau-Kreuz-Gruppe Chemnitz (12.01.2007)

Eigentlich war am Freitag eine weitere Aufführung von "Ankunft" geplant, doch der mehr oder weniger kurzfristige arbeits- bzw. krankheitsbedingte Ausfall zweier Solisten machte dem einen Strich durch die Rechnung. Glücklicherweise haben wir ja aktuell mit "A chance to change" ein zweites Programm auf Lager, und so kamen die Besucher des Gottesdienstes der Blau-Kreuz-Gruppe Chemnitz in der Landeskirchlichen Gemeinschaft in den Genuss eines Gospelkonzertes.

Die kurzfristige Programmänderung sorgte zunächst einmal dafür, dass der ursprünglich sehr knapp bemessene zeitliche Rahmen zum Aufbauen (der wohl mit der Location untrennbar verbunden zu sein scheint, wenn man sich den Bericht zum 2005er Gastspiel mit "Menschenfischer" dort vor Augen führt) etwas entzerrt wurde. Dies war jedoch auch nötig, da wir mit einigen technischen Schwierigkeiten konfrontiert wurden. Hauptärgernis war einmal mehr Andreas' Effektgerät, welches erfolgreich jede Mitarbeit verweigerte und damit einen großen Schritt in Richtung endgültige Verschrottung vornahm. Der Versuch einer alternativen Lösung dauerte seine Zeit, war aber schließlich von Erfolg gekrönt. Ebenfalls problematisch gestaltete sich die Abmischung des Lautstärkenverhältnisses zwischen Band & Chor, doch auch hier wurde ein sehr gutes Ergebnis erreicht.

Von den Schwierigkeiten im Vorfeld war dann beim 18.30 Uhr beginnenden Konzert, zu dem sich an die 100 Zuhörer eingefunden hatten, nichts mehr zu spüren. Wie schon in der Vorwoche in Auerswalde boten wir eine engagierte und fast fehlerfreie Leistung, die das Publikum zum Mitmachen einlud und uns in viele freudige Gesichter blicken ließ. Nach jedem Lied wurde Beifall gezollt und die "Mitsänger" wurden im Lauf der Zeit immer mehr. Am Schluss standen ein gemeinsames Lied, die Bitte bald wieder zu kommen und mit "Oh happy day" der dessen Text entsprechende Höhepunkt eines weiteren gelungenen Abends.

Das Abbauen wurde wieder von vielen Gesprächen begleitet und alle konnten sich in guter Stimmung auf den Heimweg machen – nur um sich kurze Zeit später und unabgesprochen in einem Fast-Food-Restaurant wieder über den Weg zu laufen. Dort waren wir, größtenteils in edlen Zwirn gewandet, vielleicht aber doch etwas fehl am Platz...

Martin


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