Uraufführung von "A chance to change" in Köthensdorf (29.04.2006)

Knapp drei Monate nach dem letzten regulären Konzert, stand am vergangenen Wochenende die Premiere von "A chance to change" in Köthensdorf auf dem Programm. Den äußeren Rahmen bildete das 125-jährige Jubiläum der dortigen Freiwilligen Feuerwehr, den Auftritt organisiert hatte die örtliche Landeskirchliche Gemeinschaft. Ursprünglich als Open Air geplant, fand unsere Darbietung dann aber bei Schneeregen und 2-3°C im (natürlich unbeheizten) Festzelt statt...

Um die Mittagszeit herum ging es los mit dem Transport unserer Technik zum Auftrittsort. Wenige zuvor war das dazu eingeplante Fahrzeug ausgefallen, Ersatz konnte aber schnell aufgetrieben werden. In Köthensdorf war dann zunächst noch eine Turnhalle als Zwischenlösung ob des schlechten Wetters im Gespräch, letztendlich endschied man (bzw. Frau in Gestalt der Leiterin der FFW) sich doch für das Zelt. Dort mussten wir uns zunächst mit der leichten Seitenneigung der Bühne anfreunden, Aufbau und Soundcheck verliefen aber ohne Probleme; Soundtechniker an diesem Wochenende war übrigens vertretungsweise Tobias "Licht und Nebel" Wagner, der seine Sache trotz geringer Vorbereitungszeit sehr gut machte.

Zitternd und bibbernd ging es nach Ankunft des Chores mit dem Einsingen weiter. Zu Beginn des Auftritts um 14.30 Uhr war das Zelt noch recht spärlich gefüllt, die Zuhöreranzahl stieg aber innerhalb kürzester Zeit auf ca. 100 an. Mit "A chance to change" bingen wir nach einiger Zeit wieder ein Gospelprogramm auf die Bühne. Dieses besteht zum Teil aus Titeln, die wir meistens als Zugabe bei Konzerten verwenden (z.B. "Oh happy day", "Almighty, most holy God"), dazu kommen mehrere Songs aus dem 2002er Weihnachtsprogramm "Go, tell it on the mountains" sowie bisher unveröffentlichte bzw. neu verfasste Eigenkompositionen wie das Titelstück. Zwischendurch gibt es auch einiges zur Geschichte der Gospelmusik zu hören. Das Publikum ging von Anfang an gut mit und honorierte unsere Aufführung mit kräftigem Applaus. Uns wurde beim Singen und Spielen auch etwas wärmer, so dass die Fehleranzahl sehr gering blieb. Nach einer längeren Pause (in der dann natürlich auch die Sonne schien...) ging es gegen 17 Uhr für die Band nochmal zurück auf die Bühne, um einige weitere Titel darbieten. Dabei hielt sich der Zuspruch in Grenzen, lediglich um die 20 Mann hatten sich im Zelt eingefunden. Aber so eine öffentliche Probe ist ja auch mal ganz lustig. Zu hören gab es u. a. die Premiere von "Faith, hope and love", einem weiteren Wishbone Ash-Cover.

Besonderes Highlight beim Abbau war die Beseitigung der Schlammkruste, die sich um zahlreiche Kabel gelegt hatte. Die Anlage konnte dann gleich in den Fahrzeugen übernachten, um am nächsten Tag bei unserem Auftritt anlässlich der Burgstädter Kulturwoche zum Einsatz zu kommen.

Martin



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