Uraufführung von "Gotteskind" in der Kirche Hartmannsdorf (09.12.2012)

In der Weihnachtszeit hatten wir uns in den letzten Jahren mit verschiedenen Verantwortlichen stilistisch und besetzungsmäßig recht variabel gezeigt. Aus diesmal wurden neue Wege beschritten: Andreas hatte sich die Akustiktouren von Mittelalter-/Folk-Rock-Bands wie den frühen Subway to Sally zum Vorbild genommen, um der bekannten Weihnachtsgeschichte einmal mehr musikalisch andere Aspekte zu entlocken. Für die Instrumentalfraktion bedeutete das, dass nur Akustikgitarren bzw. in Mirkos Fall der Akustikbass zum Einsatz kamen. Auf Tasten wurde diesmal ganz verzichtet, Martin nahm stattdessen Blech- und Bordunpfeifen zur Hand. Neben Klavier und Keyboard durften sich auch die Chorsänger ausnahmsweise eine kleine Weihnachtspause genehmigen. Für einen zusätzlichen Farbtupfer sorgte der Einsatz einer Geige; dafür stieß Stefanie Reinhold zu uns, die sonst im Erwachsenenorchester der Städtischen Musikschule Chemnitz aufspielt.

Unter dem Titel "Gotteskind" fand die Premiere des Stückes wie im vergangenen Jahr am 2. Advent im benachbarten Hartmannsdorf statt. Auch optisch passten wir uns an den mittelalterlichen Stil an, so dass besonders die Damen in edlen Gewändern aufliefen. Vor etwa 75 Zuschauern bildete mit "Es kommt es Schiff geladen" ein klassisches Kirchenlied in einer Akustikvariante den Auftakt. Auch zum Abschluss erklang mit "Gaudete" ein traditioneller Weihnachtsgesang aus dem 15./16. Jahrhundert, der im hohen Chorraum der Kirche natürlich besonders eindrucksvoll klang. Dazwischen wurde in Texten aus der Lutherbibel und sieben Eigenkompositionen die Geschichte von Maria und Josef, den Hirten und den Weisen erzählt. Im Rahmenprogramm erklang als gemeinsames Lied "Mit Ernst, o Menschenkinder", ebenfalls von Gitarre und Geige begleitet.

Martin


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