Aufführung von "Jedermann" im Rathaushof Burgstädt (25.06.2011)

Zurück in heimatliche Gefilde führte uns die dritte Aufführung des "Jedermann"-Musicals innerhalb von neun Tagen. Bereits vor drei Jahren hatten wir im Mai 2008 im Zuge der DVD-Aufnahme des Programms ein Open Air-Konzert im Burgstädter Rathaushof geplant. Dieser war dann allerdings kurzfristig buchstäblich ins Wasser gefallen, so dass wir spontan in den Neuen Ratssaal ausweichen mussten. Auch eine Aufführung wenige Monate später hatte nur beinahe unter freiem Himmel stattgefunden, ging sie doch in einem Zelt über die Bühne. Bei der insgesamt vierten "Jedermann"-Darbietung in unserer Heimatstadt – die erste war im Oktober 2007 in der Evangelisch-Kirchlichen Gemeinschaft erfolgt – sollte der ursprünglich Plan nun endlich umgesetzt werden...

... und erneut sahen wir uns mit einer eher suboptimalen Wetterprognose konfrontiert. Schon die Tage zuvor war es sehr wechselhaft und kühl mit häufigen Schauern gewesen, auch für den betreffenden Samstag lautete die Vorhersage nicht unbedingt besser. Zunächst schien jedoch alles glatt zu gehen, während des Aufbaus blieb es trocken. Die Stadt Burgstädt hatte die Bühne zur Verfügung gestellt, die Sitzgelegenheiten wurden von Gerhardt's Getränkemarkt geliefert. Allgemein sorgte das Ambiente für große Vorfreude: der Treppenaufgang zum Meldeamt konnte stilvoll mit in die Auf- und Abgänge einbezogen werden, der Sound klang im langstreckten Rathaushof klar und druckvoll.

Auch der Zuschauerzuspruch übertraf unsere Erwartungen. Die 200 Sitzplätze waren Punkt 20 Uhr fast ausnahmslos besetzt, zahlreiche weitere Gäste hatten sich Stehplätze gesichert. Und dann fing es doch noch zu regnen an, pünktlich zum Beginn der Aufführung. Nach dem vierten Lied standen wir kurz vor einer Unterbrechung, glücklicherweise ließ der Schauer aber schnell wieder nach. Zwar war es auf der Bühne recht kalt und rutschig – der Wind tat ein Übriges dazu –, doch die Spielfreude konnte dadurch nicht getrübt werden. Vielmehr wurden die Umstände mit in die Darstellung einbezogen und mit improvisierten Textzeilen und Requisiten scherzhaft thematisiert. Auch das Publikum trotzte tapfer der Witterung und spendete eifrig Szenenapplaus. Der große Halleluja-Chor am Ende des Stückes bildete erneut den emotionalen Höhepunkt einer trotz aller Schwierigkeiten gelungenen und erfolgreichen Aufführung.

Martin


Dank für die Bilder geht erneut an Flo, an den Nebelmaschinen haben sich diesmal Romy und Olaf betätigt.


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