Aufführung von "Jedermann" in der Nicolaikirche Döbeln (29.11.2008)

Die letzte diesjährige Aufführung unseres "Jedermann"-Musicals fand am letzten Novemberwochenende in der Kirche "St. Nicolai" in Döbeln statt. Zuletzt waren wir in der "Stiefelstadt" an der Freiberger Mulde vor ziemlich genau vier Jahre aufgetreten, damals mit dem "Jedermann"-Vorgänger "Menschenfischer" in der örtlichen Landeskirchlichen Gemeinschaft. Auch diesmal gab es einige Terminprobleme. Ursprünglich war das Konzert bereits für Anfang Oktober terminiert gewesen, ein Auslandsaufenthalt des Berichteschreibers machte dem aber einen Strich durch die Rechnung. Knapp zwei Monate später sollte es dann schließlich klappen...

Gegen halb zwei am frühen Nachmittag trafen die am Aufbau Beteiligten nach und nach in Döbeln ein – sie einen früher, die anderen aufgrund ausgedehnter Batteriekäufe für die Funkmikrofone etwas später. Katrin hatte dankenswerterweise Kaffee und Brötchen vorbereitet, so dass die Arbeit frisch gestärkt leicht von der Hand ging. Besondere Aufmerksamkeit wurde dabei unserer neuen Schneemaschine gewidmet, die den optischen Anschauungswert unserer Aufführung weiter vergrößern sollte und in luftiger Höhe auf einer Empore installiert wurde. Die Nebelmaschine musste im Vorfeld ebenfalls ersetzt werden, nach dem das Vorgängermodell in der Vergangenheit von Romy wohl etwas zu sehr strapaziert worden war ;-). Der beim letzten Auftritt in Burgstädt verschwundene Requisitenkoffer war zwischenzeitlich ebenfalls wieder aufgetaucht, so dass zumindest equipmenttechnisch nichts mehr schiefgehen konnte. Aufgrund diverser anderer Termine war nur noch das rechtzeitige Eintreffen aller menschlichen Beteiligten leicht fraglich, doch schließlich trudelten alle pünktlich in Döbeln ein und konnten sich am von den Veranstaltern aufgebauten Kuchenbuffet laben.

Um 17 Uhr begann das Konzert vor ca. 70 Besuchern. Platz im Kirchenschiff war also noch einiger verhanden, doch die durchschnittliche Gottesdienstbesucherzahl wurde immerhin erreicht. Trotz zweimonatiger Spielpause konnten Chor und Band an die zuletzt sehr guten Aufführungen nahtlos anknüpfen. Neben (wenigen) kleineren Unsicherheiten ("Ich hatte den Rhythmus vergessen...", Probleme mit der Lichtanlage) sorgte nur eine gewisse Fußkälte für einiges Unbehagen, welches durch viel Bewegung und das Scheinwerferlicht jedoch effektiv bekäpft werden konnte. Die Schneemaschine feierte einen gelungenen Einstand und sorgte v. a. in der anfänglichen Straßenszene für zusätzliche Stimmung - den Temperaturen innen und außen angepasst. Zahlreiche kleine neue Details lockerten das Geschehen auf. Auch das Publikum ging gut mit und zollte am Ende eifrigen Applaus. Besonders der Gesamtklang wurde mehrfach gelobt, André hatte am Mischpult im Bündnis mit den günstigen akustischen Bedingungen der Kirche also sehr gute Arbeit geleistet. Beim Abbau wurden wir erneut mit Getränken und Brötchen versorgt, vielen Dank nochmals dafür sowie allgemein für die herzliche Aufnahme!

Martin


Für die Bilder zeichneten erneut Janina und Jessica sowie Lutz verantwortlich:



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