Aufführung von "Jedermann" im Käthe-Kollwitz-Gymnasium Halberstadt (24.09.2011)

Die vierte und letzte Aufführung des "Jedermann"-Musicals in diesem Jahr bescherte uns erneut eine etwas längere Anreise. Reichlich 200 km galt es bis ins sachsen-anhaltische Halberstadt zurückzulegen. Die dortige Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde feiert in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag und führt aus diesem Grund eine Reihe besonderer Veranstaltungen durch, zu denen auch unser Konzert gehörte. Aus Platzgründen fand dieses aber nicht in den heimischen Gemeinderäumen statt, sondern wurde in die große Aula des benachbarten Käthe-Kollwitz-Gymnasiums verlegt.

Die Vorbereitung ließ besonders für die Instrumentalfraktion einiges an Extraarbeit befürchten, schien es doch zunächst so, als würde Keyboarder Holger für das Konzert ausfallen. Glücklicherweise konnte er dann doch dabei sein. Die Aufregung war also umsonst. Utes Rolle wurde aufgrund eines Auslandsaufenthalts – was will man eigentlich in Dubai, wenn man auch nach Halberstadt fahren kann? – souverän von Heike W. ausgefüllt. Auch bei den Technikern gab es einige Umstellungen. Tobias W. konnte nicht als Lichtmeister agieren, für ihn übernahm Romy diesen Teil der optischen Ausgestaltung. Romys Platz an der Nebelmaschine wurde dafür von Gabriel ausgefüllt. Der hatte dabei nur halb so viel zu tun wie sonst an diesem Gerät üblich: Eine unserer beiden Maschinen entschloss sich während des Warmlaufens, unter starker Geruchsentwicklung in die ewigen Jagdgründe einzugehen... Besonderen Herausforderungen sahen sich auch André und Bernd am Mischpult ausgesetzt. Die hohe, halbrunde Decke des Saales erschwerte die akustische Aussteuerung ganz außerordentlich, zusätzliche Halleffekte waren zur Abwechslung einmal nicht nötig. Nach langem Experimentieren gelang es jedoch, eine ausgewogene Mischung zu finden, die eine gute Verständlichkeit von Text und Musik ermöglichte.

Zum Konzert, dass bereits am Nachmittag um 15 Uhr stattfand, hatten sich knapp 100 Zuhörer am Veranstaltungsort eingefunden. Schauspielerisch und gesanglich konnte erneut eine sehr gute Leistung geboten werden, was durch mehrfachen Szenenapplaus, Standing Ovations am Ende sowie einen veritablen DVD-Absatz honoriert wurde. Ein besonderer Dank gilt den Veranstaltern für die Verköstigung, auch wenn das "Aufbauteam" etwas größer war als ursprünglich angekündigt.

Martin


Neben der Rumnebelei hat Gabriel auch noch Zeit zum Fotografieren gefunden:



(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Kommentar abgeben (externer Link zu unserem Blog)

nach oben