Aufführung von "Jedermann" in der Ev. Mittelschule Lunzenau (27.04.2012)

Der zweite "Jedermann"-Auftritt nach dem "Neustart" Mitte März – und der 25. insgesamt – führte uns zurück nach Lunzenau. Dort hatten wir das Musical bereits Ende 2009 aufgeführt, Spielort war damals die Jakobus-Kirche. Diesmal bildete das Schulfest der örtlichen Evangelischen Mittelschule den Anlass für unseren Besuch, die einige unserer jüngeren Chorsängerinnen sonst fast jeden Tag aus einem anderen Grund besuchen...

Der Termin an einem Freitagabend sollte uns einiges Kopfzerbrechen bereiten. Viele mussten lange arbeiten und trafen erst kurz vor Auftrittsbeginn ein, so dass die Aufbaumannschaft in ungewohnter Besetzung antrat und manche sich auf ungewohnten Terrain beweisen mussten. Kerstin und Lydia etwa sammelten erste Erfahrungen im Aufbau der PA-Boxen und stellten sich dabei durchaus vernünftig an – ihr diesbezüglicher Einsatz wird wohl nicht der letzte gewesen sein ;). Zudem galt es noch, eine mobile Bühne zu errichten, wobei sich Markus und Tobias G. bereits früher am Tag im Schweiße ihres Angesichts hervorgetan hatten. Und als ob dies alles nicht schon gereicht hätte, war keiner unserer etatmäßigen Tontechniker mit vor Ort. Hier sprang kurzfristig Andreas Löffler ein, vielen Dank dafür!

Auch wenn die Phase vor dem Auftritt also alles andere als stressfrei war, sollte unsere spätere Leistung kaum darunter leiden. Etwa 60 bis 70 Personen hatten sich im Speiseraum der Schule versammelt, als Schulleiter Daniel Illgen den Ausklang des Schulfestes eröffnete. Im Vergleich zum Auftritt vor sechs Wochen hatten wir etwas mehr Platz und damit auch wieder die traditionelle Aufstellung gewählt. Aufgrund einer ähnlich geringen Deckenhöhe ähnelten die akustischen und luftqualitativen Bedingungen sehr denen in unseren heimischen Gemeinschaftsräumen. Etwas trocken war es also – zumal Romy an der Nebelmaschine ordentlich Gas gab –, aber das hielten alle gut durch. Einige Abläufe wurden geschickt improvisiert – ein Darsteller hatte es etwas zu eilig, auf die Bühne zu kommen –, gemerkt haben da aber nur diejenigen etwas, die das Stück schon kannten. Lauten Applaus gab es auf jeden Fall am Ende und auf unserer Seite erneut die Gewissheit, auch in veränderter Besetzung gut zurecht zu kommen. Gerade Flo spielt seine Gitarrenpassagen, als hätte er nie etwas anderes gemacht!

Martin


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