Aufführung von "Jedermann" zu den Zelttagen
"Leben ist mehr" in Burgstädt (20.09.2008)

Einen Tag nach dem dortigen Bandauftritt bot sich auch für den Chor die Möglichkeit zur musikalischen Beteiligung an den Zelttagen "Leben ist mehr" in Burgstädt und damit zum dritten Konzert in unserer Heimatstadt innerhalb von nur 2 Wochen. Alle drei waren für die örtlichen Verhältnisse sehr gut besucht, die Qualität unserer Aufführungen scheint also zu überzeugen. Zum Abschluss der einwöchigen Evangelisationsveranstaltung auf dem Parkplatz Beethovenstraße stand eine weitere Darbietung des "Jedermann"-Musicals" auf dem Programm.

Der Großteil der Technik konnte bereits am Vortag aufgebaut werden, so dass "nur" noch das Traversensystem eingerichtet, die Bühne umgestellt und ein Sichtschutz für's Umziehen während des Stückes eingerichtet werden musste. Größeren Aufwand macht auch die Verlegung einer zusätzlichen Stromleitung, da unser Energiebedarf die im Zelt vorhandene Absicherung ansonsten gesprengt hätte. Wohl dem, der entsprechende Fachkräfte in seinen Reihen hat: vielen Dank an Tobias G. für den Zusatzeinsatz! Für Aufregung sorgte im Vorfeld zudem ein verschwundener Aktenkoffer mit einigen Requisiten, der am Freitag zuletzt gesehen wurde und nun nicht mehr aufzufinden war. Falls er jemandem über den Weg gelaufen ist – bitte melden! Ansonsten lief die Vorbereitung aber gut und ließ nichts von den Problemen erahnen, die sich im Laufe des Auftritts einstellen sollten...

Kurz nach 19.30 begann das Konzert nach einer kurzen Begrüßung durch den "Cheforganisator" der Zelttage, Thomas Riedel von der Bibelschule Burgstädt (veranstaltet wurde die Woche gemeinsam von den Gemeinden der Ev. Allianz Burgstädt). Zuvor waren erneut zusätzliche Stühle und Bänke in das Zelt gebracht worden, um das in jeglicher Hinsicht breit gemischte Publikum aufnehmen zu können: ca. 250 Gäste waren anwesend. Von einem latenten Hintergrundbrummen abgesehen konnten wir mit einem guten Sound aufwarten, wie uns im Anschluss auch Zuhörer aus den letzten Reihen bestätigten. Daneben traten aber alle Unabwägbarkeiten eines Livekonzertes so ziemlich auf einmal auf – der Kürze halber hier nur eine ungeordnete Auflistung: versehentlich zerstörte Kabel, schwieriges Monitoring, kurzzeitige Instrumenten-, Mikrofon- und Lichtaussetzter, gesundheitlich angeschlagene Schauspieler, fehlende Requisiten, ungünstige klimatische Bedingungen (eine der "Umkleidekabinen" befand sich direkt an der Heizung) und einiges mehr. Das Positive: fast niemand hat's gemerkt ;-). Nach den zahlreichen Aufführungen sind wir mitterweile so "drin" im Stück, dass Probleme dieser Art weitestgehend überspielt werden können. Der Szenen- sowie der lange Schlussapplaus zeigten denn auch, dass ein ehrliches und engagiertes Auftreten wichtiger ist als ein perfekt funktionierender technischer Rahmen. Erneut zeugten zudem viele persönliche Gespräche von einem insgesamt gelungenen Abend - allen Schwierigkeiten zum Trotz.

Martin


Herzlichen Dank für die Bilder an unsere Nachwuchsfotografen Janina und Jessica:




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