Uraufführung von "Sanctus" in der Kirche Hartmannsdorf (04.12.2011)

Der Dezember ist da, die Adventszeit hat begonnen, und für Adora heißt das üblicherweise: ein neues Weihnachtsstück steht auf dem Programm. 2011 hört es auf den Namen "Sanctus". Nach Heike und Stefan im vergangenen sowie Kerstin im vorvergangenen Jahr war diesmal Martin dafür verantwortlich, das "Rotationsprinzip" der jüngeren Vergangenheit wurde also beibehalten. Und wie bei dessen letztem Stück – dem 2008er "Begegnungen" – fand die Uraufführung am 2. Advent im benachbarten Hartmannsdorf statt, wo wir nach drei Jahren Pause zum insgesamt fünften Mal seit 2005 zu Gast waren.

Inhaltlich steht bei dem Programm eine der wichtigsten Eigenschaften Gottes im Mittelpunkt: seine Heiligkeit. Besonders der Prophet Jesaja stellt diesen Charakterzug in der Bibel heraus. Mit vorwiegend ruhigen Liedern, Psalmen und liturgischen Gesängen in Deutsch, Englisch und Latein ist es unser Ziel, diesen Aspekt musikalisch umzusetzen. Die Proben dazu konnten bereits vergleichsweise früh gegen Ende der ersten Jahreshälfte beginnen. Drei Lieder erlebten so eine erste Vorpremiere bereits Ende August auf einem Konzert in Ammelshain und kamen nun im Gesamtzusammenhang des Programms ganz neu zur Geltung.

Trotz der langen Vorbereitungszeit gab es einige Unsicherheiten vor der Uraufführung. Im Vergleich zum "Jedermann"-Musical präsentierten wir uns wie zuletzt zu Weihnachten üblich in reduzierter Besetzung, Karla konnte zum Auftaktkonzert krankheitsbedingt nicht mitsingen, einige andere waren ebenfalls angeschlagen und Florian debütierte bei dem Programm als "Vollzeitgitarrist", so dass es auch in der Band das Zusammenspiel neu zu erproben galt. Die etwa 100 Gottesdienstbesucher konnten jedoch nach der Begrüßung durch Pfarrer Hermsdorf und einem gemeinsamen Lied ein gelungenes Konzert erleben, nachdem einige technische Probleme schnell behoben wurden. Besonders die das Programm gleichsam umklammernden A capella-Gesänge "Sanctus" – die Interpretation eines Vokalstücks der deutschen Mittelalter-Metal-Band Subway to Sally, herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal für die Noten! – und "Laudate omnes gentes" – ein liturgisches Stück aus der Taizé-Gemeinschaft – kamen in der hohen Hartmannsdorfer Kirche akustisch sehr gut zur Geltung. Wir freuen uns auf die nächsten Aufführungen!

Martin


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