Aufführung von "Verloren? Gefunden!" in der Ev. Kirche Ahnatal-Weimar (15.05.2015)

Zumeist sind Band & Chor Adora ja innerhalb der Grenzen des heimatlichen Sachsens aktiv, in regelmäßigen Abständen wagen wir uns aber auch in die umliegenden Bundesländer hinaus. 2011 hatten uns die letzten Ausflüge dieser Art nach Sachsen-Anhalt (Halberstadt) und Mecklenburg-Vorpommern (Bad Doberan / Waren), diesmal ging es am Wochenende nach Himmelfahrt für zwei Konzerte ins Hessische. Deren erstes fand im Ortsteil Weimar der Burgstädter Partnergemeinde Ahnatal statt, so dass wir mit offiziellen Grüßen anreisten und dazu beitragen konnten, die Partnerschaft auch auf kirchlicher Ebene weiter mit Leben zu füllen. Und auch in personeller Hinsicht gibt es so manche Kontakte: Unser ehemaliger Lichttechniker Christian lebt mit seiner Familie in der Stadt, heute sitzt sein Bruder Tobias an der Steuerkonsole.

Die bisherigen Aufführungen von "Verloren? Gefunden!" hatten sich häufig dadurch ausgezeichnet, dass wir besetzungstechnisch improvisieren mussten. Diesmal wurde es besonders kompliziert – mit Holger und Mirko fielen gleich zwei der sechs Musiker aus, im Chor fehlten Karla, Maria und Pauline. Besonders an der Instrumentenfront stellte uns das vor einige Herausforderungen. Holgers Parts wurden letztlich im Wechsel von Martin (der dafür permanent zwischen Bühne und Klavier/Keyboard hin- und hersprang), Samuel (der für zwei Lieder vom Mischpult nach vorne kam und so seine Premiere an den Tasten feierte) und Andreas übernommen. Letzterer übernahm auch gleich noch Mirkos Schauspielrolle als Vater mit. Für den Bass holten wir uns mit Andreas H. einen externen "Ersatzmann", der seine Aufgabe souverön löste, den Vier- bzw. in diesem Fall Fünfsaiter ja auch schon in einigen Burgstädter Bands bedient hat und zudem eine personelle Verbindung zu uns aufweisen kann – seine Frau Nicole war von 2002 bis 2006 im Chor dabei. Die Rollenübernahmen unter den Sängerinnen funktionierten ebenfalls wieder bravourös, auf diesem Gebiet haben wir ja nun schon einige Erfahrungen sammeln können...

Etwa 50 Besucher hatten sich dann am Abend des 15. Mai in der Weimarer Kirche eingefunden, um das Gleichnis von den beiden verlorenen Söhnen mit uns zu erleben. Die Akustik war wie so häufig nicht ganz unkompliziert, die Truppe am Mischpult schob ihre Regler aber immer wieder in die richtige Position, wie das konzerterfahrene Publikum im Anschluss bestätigen konnte. Trotz aller Unwägbarkeiten entfaltete das Musical wieder seine intensive Atmospähre, die nach der Zugabe "Oh, happy day" mit Standing Ovations honoriert wurde. Und auch wir haben zu danken für die freundliche Aufnahme und großzügige Bewirtung. Im benachbarten Gemeindesaal gab es im Anschluss an das Konzert noch so manches intensive Gespräch, bevor wir uns dann am nächsten Morgen auf den Weg aus Nord- nach Südhessen machten.

Martin

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- Zeitungsartikel zur Veranstaltung (interner Link zur Rubrik "Presse")

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