Aufführung von "Alles Zufall, oder?" in der Stadtkirche Burgstädt (24.12.2010)

Traditionell zur 3. Christvesper gab es auch dieses Jahr ein Weihnachtsstück von Band & Chor Adora. Der Aufbau erfolgte wie immer am Vorabend in einer ebenfalls traditionell kalten Burgstädter Stadtkirche. Am Heiligabend selbst, waren die Temperaturen durchaus angenehm. Der Länge des Stücks geschuldet, mussten diesmal etliche Gemeindegesänge und auch eine ausgewachsene Predigt entfallen. Frau Pf. Hintzsche löste dieses Problem sehr souverän, indem sie am Anfang auf das Stück einstimmte und zum Abschluss die Kernaussagen nochmals kurz aufgriff.

Im Nachgang gab es viele positive Reaktionen, die sich auf verschiedene Auspekte des Weihnachtsmusicals bezogen. Der erklärte Ansatz war es ja, dass sich verschiedenste Menschen im Stück wiederfinden können. Dies umzusetzen ist uns sicher gelungen. Im Gegensatz zu früheren Jahren, nutzten wir Teile der vorhandenen Tonanlage der Burgstädter Stadtkirche. Eine Entscheidung, die sich im Nachgang als nur suboptimale Lösung herausstellte, waren doch teilweise die Texte der Soli nur schwer zu verstehen. Hier gibt es für die Folgejahre sicher Verbesserungsmöglichkeiten.

Wir möchten an dieser Stelle nochmals allen Besuchern danken. Bleiben Sie uns bitte auch im nächsten Jahr treu.

Andreas

Die dritte Christmette mit einem so langen Stück wie unserem Weihnachts-Musical "Alles Zufall, oder?" in der Stadtkirche Burgstädt zu gestalten, war von vorn herein ein Wagnis. An diesem Abend erwartet man etwas Kurzes, möglichst zu Herzen gehendes. Doch unsere Botschaft war etwas länger, was uns im Nachhinein große Kritik brachte. Schließlich warteten doch zuhause die Familien und der Besuch mit dem Essen, Geschenke blieben noch eine Weile unausgepackt und, und, und...

Doch die, die durchgehalten hatten, waren größtenteils erfreut und begeistert von unserer Geschichte. Eben Heilig Abend live. Es wurde der Alltag so mancher Familie widerspiegelt. Anders als sonst, wo wir uns oft an biblische Vorgaben hielten und eben "traditionelle Weihnachtsgeschichte" zelebrierten. Leider hatten wir ein paar Probleme mit der kircheneigenen Technik, wo sich Darsteller immer wieder aus dem Aufnahmekreis der Mikros bewegten und bewusst eingesetzte Spitzen wie unprofessionelle Zwischeneinlagen wirkten. Allen Burgstädtern, die das Gefühl haben, etwas am Stück nicht verstanden zu haben oder es noch einmal in Ruhe sehen wollen, sei gesagt: Das Stück wird noch mehrmals aufgeführt.

Ute

Kommentar abgeben (externer Link zu unserem Blog)

nach oben