Kapitel 2: Die 80er Jahre (1980 bis 1990)

Mittlerweile nahmen Band und Chor einen festen Platz im Burgstädter Gemeindeleben ein und traten unter dem neuen Namen "Gospellight" (Licht des Evangeliums) auf. Als nächstes größeres Projekt wurde das "David-Oratorium" angegangen. Die erste Aufführung gab es im Herbst 1980. Im Jahr darauf erfolgte erstmals die Einladung zur musikalischen Ausgestaltung der Osterkonferenz des Elbingeröder Gemeinschaftsverbandes in Rathen, die auch in den Folgejahren fortgesetzt wurde. Nach der Konferenz 1983 verstärkten Mirko Gräser (bg) und Uwe Aumann (dr) die Band.


Die Rhythmusgruppe der 1980er: Uwe Aumann (l.), Mirko Gräser (r.)

1983 begannen auch die Proben zum Golgatha-Oratorium, die aber 1984 wegen einer ungünstigen stimmlichen Situation im Chor wieder aufgegeben werden mussten. Nachdem schon seit den Gründungszeiten und besonders in den jährlichen Auftritten zu Weihnachten mehrere eigene Lieder von Jörg Börner aufgeführt wurden, entschied dieser sich, ein erstes eigenes Oratorium zu schreiben: "Die Zeit ist nahe – Lieder zur Offenbarung des Johannes". Die Uraufführung erfolgte am 17.10.1984 in Borstendorf.

Parallel zu den Auftritten mit den Oratorien, spielte die Band immer wieder zu Gottesdiensten, Jugendabenden und Gemeindeveranstaltungen. Noch im gleichen Jahr gab es mit "Die wunderbaren Verheißungen der Geburt Jesu" auch das erste komplett eigene Weihnachtsstück von Jörg. Am 10.5.1985 fand (um zwei Jahre verspätet) die Feier zum 10jährigen Bandjubiläum statt. Weihnachten gab es erneut ein eigenes Stück: "Welch ein Geschenk ist uns gegeben".

Die Proben für das nächste Projekt "Wie finden wir das ewige Leben?" (wiederum von Jörg) wurden durch diverse Einberufungen zum Reservistendienst stark behindert. Zur Uraufführung kam es so erst am 25.1.1987 in Taura. Leider schied 1987 Gründungsmitglied Albin Gapsch aus und 1988 zog Axel Klemm nach Brandenburg. Kurzfristig spielte Andreas Teubner mit. Trotzdem gelang es nicht, die Band spielfähig zu halten. Wie sich später zeigen sollte, wurden unsere Aktivitäten auch durch staatliche Stellen beobachtet.


Nach ihrer aktiven Zeit: Albin Gapsch mit Frau Sabine (l.), Axel Klemm (r.)

In dieser Situation zeigte Gott neue Wege auf. Gemeinsam mit mehreren Sängern und erneut mit Albin wurden Lieder für eine Evangelisation eingeübt, die im Herbst 1988 stattfand. Mit diesem Programm konnten noch mehrere Auftritte durchgeführt werden. Zu Weihnachten wurde ein neues Stück gebracht: "Begegnung mit Gott". Außerdem wurde beschlossen, den Bandnamen in der deutschen Übersetzung "Evangeliumslicht" zu führen.

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