Kapitel 3: Nach der Wende (1990 bis 1995)

Die Wendezeit ging auch an der Burgstädter Band nicht spurlos vorbei. Zahlreiche Abgänge (u.a. endgültig Albin und Schlagzeuger Uwe) schienen das Ende einzuleiten. Aber Gott griff wiederum ein, indem der Jugendchor der ev.-kirchlichen Gemeinschaft einen neuen Leiter suchte. So fanden sich erneut Musiker und Sänger. Geprobt wurde nun in den Räumen der Gemeinschaft und zur Band stieß Markus Gräser (g). Einen Höhepunkt bildete bald ein Fernsehauftritt beim DFF ihm Rahmen des Kindergartenjubiläums der Gemeinschaft. Jörg schrieb ein neues Oratorium: "Ein Brief an Korinth", mit dem am 13.10.1991 auch der erste Auftritt in den alten Bundesländern (Marburg) stattfand. Traditionell gab es auch wieder ein neues Weihnachtsstück: "Jesus kommt zu uns". Erneute Abgänge bremsten die Arbeit Anfang 1992, die zweite Jahreshälfte brachte aber einige gute Auftritte u.a. mit Andy & Frank und das vorweihnachtliche Stück "Tröstet mein Volk" mit Texten aus Jesaja 40.


Chor und Band im Sommer 1992

Anfang 1993 wurde die Band mit Kerstin Elner (keyb) und Jörgs Tochter Astrid (dr), die vorher bereits im Chor mitgewirkt hatten, wieder zur vollen Besetzung ausgebaut. Als Programm wurde ein Stück über die Entwicklung der christlichen Popularmusik seit den 1970er Jahren eingeübt. Mehrere erfolgreiche Auftritte folgten, u.a. erneut zur Osterkonferenz in Rathen, wo auch der alte Mitstreiter Axel nochmals mitspielte. Als Name wurde nun wieder Gospellight benutzt.


Die Besetzung Anfang 1993

Anlässlich des 20jährigen Jubiläums wurde ein besonderes Weihnachtsstück geschrieben: "Mache dich auf und werde Licht". Als großer Gewinn erwies sich der Einstieg von Christoph Sramek, der als gelernter Musiklehrer und Musikwissenschaftler den Chorklang auf ein völlig neues Niveau anhob und fortan als Dirigent agierte. Als weitere Verstärkung kam Markus Schulze (keyb) zur Band, mit André Spreer wurde nach langer Zeit wieder ein versierter Techniker gewonnen; auch der Chor wurde personell verstärkt. So konnten wir voller Dankbarkeit im Oktober 93 unser Jubiläum feiern.

1994 beschloss man "Die Zeit ist nahe" erneut einzuüben und natürlich gab es auch wieder ein Weihnachtsstück: "Weihnacht beginnt...". Im folgenden Jahr ergab sich endlich die Möglichkeit, die eigenen Lieder auf CD zu pressen. Christoph stellte die Verbindung zum Tonmeister Eberhard Rödger her, der die Aufnahme an der Musikhochschule Leipzig realisierte. Der erste Studioeinsatz stellte für alle eine besondere Herausforderung dar.

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