Kapitel 7: Umbrüche (2005/06)

Die beiden folgenden Jahre waren von zahlreichen Personalschwierigkeiten und -veränderungen geprägt. Mit Britt verließ leider eines der "Urgesteine" den Chor – sie war seit 1983 fast durchgängig bei Adora bzw. Gospellight aktiv. Heike stieg nun fest bei uns ein und brachte gleich ihren Mann Stefan als Verstärkung für den Tenor mit. Im Zuge dessen kam es zu einer Überarbeitung von "Menschenfischer", im speziellen der choreographischen Elemente des Stückes. Ihre erste Aufführung erlebte diese Fassung Mitte März in Wittgensdorf, weitere Auftritte fanden in Hartmannsdorf und Burgstädt statt. Auch außerhalb der sächsischen Landesgrenzen wurden wir wieder aktiv, so bot sich nach 7 Jahren erneut die Möglichkeit zu einem Auftritt in Treuchtlingen. Weiterhin erfolgte im Juli die vorerst letzte Aufführung von "Ankunft" in Berbersdorf.


Mehr als 20 Jahre dabei: Britt Hölzel (l.); verantwortlich für die Regie: Heike Weise (r.)

Parallel dazu wurde die Band-Arbeit intensiviert, stilistisch rückte dabei das "Rock für Christus" mehr in den Vordergrund. Die Ergebnisse wurden beispielsweise bei einem Jugendgottesdienst in Torgau im April zu Gehör gebracht. Auch wurde ein ursprünglich bereits für 2004 anvisierter Auftritt bei der Burgstädter Musiknacht dann im August bei der 5. Auflage dieser Veranstaltung verwirklicht. Mit der Beschallung des heimischen Marktplatzes beschritten wir einmal mehr in der Band-Geschichte neues Terrain. Einige ähnlich gelagerte Auftritte wie zum Beispiel das Mitwirken bei der Chemnitzer Kneipennacht (siebenstündiger Marathonauftritt!) im nächsten Jahr folgten und gehören mittlerweile als organisatorisch und rechtlich eigenständiges Nebenprojekt unter dem Titel "Handmade Rock Classics" (externer Link) fest zum Terminplan.

Mitte 2005 begannen nach zwei Jahren "Menschenfischer" außerdem die Proben für das nächste Großprojekt. Dafür holten wir uns nochmals zusätzliches Personal ins Boot: Lydia Ranft und Raphael Hering traten dem Chor bei. Dem gegenüber gaben Steffi und Franziskus leider ihren Abschied bekannt. Auch technisch gab es eine Verbesserung in der Anschaffung eines Subwoofer-Satellitensystems.

Anfang September wurden die Arbeiten am neuen Programm aufgrund der Vorbereitung auf Weihnachten zunächst unterbrochen. Anstelle eines komplett neuen Stückes nahmen wir eine Neuauflage des bis dahin erst vier mal aufgeführten Oratoriums "Es gibt Momente" aus dem Jahr 2000 in Angriff. Janek konnte aus beruflichen Gründen dabei leider nicht mehr mitwirken, für ihn übernahm Stefan die zweite Gitarre. Ende November erfolgte der erste Auftritt in Bockendorf. Mit weiteren in Burgstädt (Ev.-Kirchl. Gemeinschaft und Stadtkirche), Auerswalde, Taura, Claußnitz und Leukersdorf wurden es insgesamt sieben Aufführungen, die bis in den Februar 2006 hineinreichten. Im Anschluss wurden die Proben zum "Menschenfischer"-Nachfolger wieder aufgenommen, erneut mit einigen personalen Veränderungen: Sophie und Luisa verließen den Chor, neu bzw. wieder dabei sind Jacqueline Am Ende und Heike Elner.


Die Gitarristen der "2000er": Andreas Munke, Janek Brust, Stefan Weise (v.l.n.r.)

Anfang 2006 übten wir zusätzlich ein kürzeres Programm ein, das eine Mischung aus Gospel- & Rocksongs bot. Unter dem Titel "A chance to change" wurde dieses Ende April in Köthensdorf und Burgstädt aufgeführt. Im Mai fand außerdem in Pleißa das bisher letzte "Menschenfischer"-Konzert statt.

Weihnachten 2006 wurde "A chance to change" mit leicht veränderter Setlist und eingebettet in die biblische Weihnachtsgeschichte in Burgstädt, Auerswalde, Chemnitz & Taura erneut zur Aufführung gebracht. Zusätzlich gab es in Hartmannsdorf einen weiteren Auftritt mit dem Weihnachtsmusical "Ankunft". Dafür wurde Theresa Stopp mit ins Boot geholt, während Nicole und zuvor bereits Natalie das letzte Mal mit uns auf der Bühne standen.

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