Mache dich auf und werde Licht

Mache dich auf, werde Licht; denn dein Licht kommt,
und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!

Erlebt die Geschichte der Geburt Jesu,
eine Geschichte, in der Gott uns Menschen begegnet.
In der er Licht in die Dunkelheit unserer Welt bringt,
und uns selbst zum Licht für diese Welt werden lässt.

Laßt uns nun gehen nach Bethlehem
und die Geschichte sehen, die da geschehen ist,
die uns der Herr kundgetan hat.


- Text und Musik von Jörg Börner
- geschrieben und erstmals aufgeführt 1993
- Neubearbeitung 1996
- bis heute ca. 10 mal aufgeführt

- Gitarre: Jörg Börner und Markus Gräser
- Bass: Mirko Gräser
- Klavier und Keyboard: Kerstin Arnold und Markus Schulze (1993)
- Schlagzeug: Astrid Börner



1. Mache dich auf und werde Licht

Mache dich auf und werde Licht,
denn dein Licht kommt,
mache dich auf und werde Licht.
Mache dich auf und werde Licht,
denn die Herrlichkeit des Herrn
geht auf über dir.

Denn Finsternis bedeckt die Erde und die Völker,
aber über dir geht auf der Herr.
Seine Herrlichkeit erscheint nun über dir,
erscheint nun über dir, über dir.

Die Heiden werden zu dem Lichte ziehen
und die Könige zu deinem Glanz.
Deinem Glanz, o Herr, der aufgeht über dir,
der aufgeht über dir, über dir.

Deine Sonne wird nicht mehr untergehen,
und dein Mond soll nicht den Schein verliern.
Denn der Herr dein Gott ist nun dein helles Licht,
ist nun dein helles Licht, helles Licht.

(Jes. 60; 1 - 3)

2. Der Geist Gottes

Der Geist Gottes des Herrn ist auf mir,
weil der Herr mich gesalbt hat.
Er hat mich gesandt, den Elenden
gute Botschaft zu bringen,
die zerbrochenen Herzen zu verbinden,
zu verkünden die Freiheit den Gefangenen,
den Gebundenen, daß sie frei und ledig sein sollen;
zu verkünden ein gnädiges Jahr des Herrn
und einen Tag der Vergeltung unsres Gottes,
um zu trösten alle Trauernden.

(Jes. 61; 1 - 2)

3. Nun begegnet dir Gott

Im sechsten Monat wurde Gabriel, der Engel
nach Nazareth in Galiläa gesandt.
Hinzu Maria, einer Jungfrau, die verlobt war
mit Josef, einem der mit David verwandt.

Denn nun begegnet dir Gott, nun begegnet dir Gott.
Er sendet Jesus in deine Nacht.
Nun begegnet dir Gott, nun begegnet dir Gott
und hat der Welt die Rettung gebracht.

Da trat der Engel zu Maria und er sagte:
Fürchte dich nicht, da Gottes Gnade dich fand,
denn du sollst Jesus, Gottes eignen Sohn gebären
und Davids Thron gibt Gott in seine Hand.

Denn nun begegnet mir Gott, nun begegnet mir Gott.
Er sendet Jesus in meine Nacht.
Nun begegnet mir Gott, nun begegnet mir Gott
und hat der Welt die Rettung gebracht.

Denn nun begegnet uns Gott, nun begegnet uns Gott.
Er sendet Jesus in unsre Nacht.
Nun begegnet uns Gott, nun begegnet uns Gott
und hat der Welt die Rettung gebracht.

Nun begegnet uns Gott, nun begegnet uns Gott
Jesus hat den Sieg uns gebracht.

(Lk. 1; 26 - 32)

4. Meine Seele erhebt den Herrn

Meine Seele erhebt den Herrn,
und mein Geist freut sich Gottes, meines Retters;
denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehn.
Meine Seele erhebt den Herrn.

Meine Seele erhebt den Herrn,
denn er hat große Dinge an mir getan,
der da mächtig ist und dessen Name heilig ist.
Meine Seele erhebt den Herrn.

Meine Seele erhebt den Herrn,
den er übet Gewalt mit seinem Arm
und er stößt die Gewaltigen vom Thron,
und er erhebt, was tief gebeugt.
Meine Seele erhebt den Herrn.

Meine Seele erhebt den Herrn,
denn die Hungrigen füllt er mit Gütern.
Ja, er läßt die Reichen leer und denket der Barmherzigkeit.
Meine Seele erhebt den Herrn.

Meine Seele erhebt den Herrn,
und mein Geist freut sich Gottes, meines Retters;
denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehn.
Meine Seele erhebt den Herrn.

(Lk. 1; 46 - 54)

5. Gelobet sei der Herr

Gelobet sei der Herr, der Gott Israels,
denn er hat besucht und erlöset sein Volk.
Gelobet sei der Herr, der Gott Israels,
wie er vorzeiten schon durch Propheten gesagt.

Daß er uns errette von unseren Feinden
und von der Hand aller, die uns hassen,
und daß wir erlöst aus der Hand unsrer Feinde
ihm dienten ein Leben lang.

Gelobet sei der Herr, der Gott Israels,
denn er hat besucht und erlöset sein Volk.
Gelobet sei der Herr, der Gott Israels,
denn er hat gedacht seinem heiligen Bund.

Und du, Kindlein, wirst seinem Volk vergeben
und läßt zur Erkenntnis des Heils gelangen.
Durch die Barmherzigkeit unseres Gottes
kamst du in die Finsternis.

Gelobet sei der Herr, der Gott Israels,
denn er hat besucht und erlöset sein Volk.
Gelobet sei der Herr, der Gott Israels,
denn er führt uns den Weg des Friedens
.

(Lk. 1; 68 - 79)

6. Fürchtet euch nicht

Fürchtet euch nicht ich verkündige euch große Freude,
die allem Volk widerfahren wird, große Freude.
Fürchtet euch nicht ich verkündige euch große Freude,
die allem Volk widerfahren wird, große Freude.

Denn euch ist heute der Heiland geboren,
welcher ist Christus in der Stadt Davids,
fürchtet euch nicht, fürchtet euch nicht.

Und habt zum Zeichen das Kind in der Krippe,
welches ihr findet in Windeln gewickelt,
fürchtet euch nicht, fürchtet euch nicht.

(Lk. 1; 10b - 12)

7. Jesus ist gekommen

Jesus ist gekommen
als ein Kind hier im Stall
nicht nur für die Frommen,
man bezeugt ihn überall.
Er nahm sich der Sünder
und der Verlornen an.
Heilte alle Kranken,
sogar den aussätzigen Mann.

Dort in Bethlehem in Juda
kam der Gottessohn zur Welt.
In der Niedrigkeit des Stalles
ward die Dunkelheit erhellt,
in der Menschen damals lebten.
und bald wurde vielen klar,
daß das Kind dort in der Krippe
Gottes Sohn und König war.

In der Krippe dort aus Heu und Stroh,
da lag ein kleines Kind,
so geschützt, denn draußen vor dem Tor,
da blies ein kalter Wind.
Für die Kälte unsrer Herzen
hat dies alles Gott getan,
kam zu uns in einem Kinde
und er nahm sich der Sünder an.

Ich habe selbst erlebt
wie er mich trägt und wie er hält,
doch kam er nicht nur für mich selbst,
sondern für die ganze Welt.


8. Lasst uns nun gehen nach Bethlehem

Laßt uns nun gehen nach Bethlehem
und die Geschichte sehen,
die da für uns geschehen ist,
die Gott kund tat. Laßt uns gehn.
Laßt uns gehn nach Bethlehem.

Wie oft haben wir gezögert
diesen Schritt zu ihm zu gehen,
haben dadurch mit ihm vieles schon versäumt.
Hatten keine Zeit zum Beten
und die Bibel war stets weit,
hatten uns ein eignes Leben nur erträumt.

Ging es nur nach unsrer Zeit,
ich glaub wir fänden nie zu dir,
denn wir haben leider niemals richtig Zeit.
Wenn du selber uns nicht riefst
und uns herausreißt aus der Not,
fände keiner einen Weg zur Ewigkeit.

Darum wollen wir nun gehen
zu der Krippe dort im Stall,
und wir lassen alles andre für ihn stehn.
Dort erwartet uns Gott selbst,
denn dort wurde er konkret
und wir können seine Liebe offen sehn.

(Lk. 2; 15b f)


9. Jerusalem

(nur in der Version von 1996)

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