Es gibt Momente...

Es gibt Momente, da scheint die Erde stillzustehn
und die Zeit hält den Atem an.
Es gibt Momente, da ist etwas geschehn,
das den Lauf aller Dinge verändern kann.

Dein Leben erscheint sicher, perfekt geplant, was soll schon schiefgehen?
Doch plötzlich kann alles anders werden.
Wenn Gott eingreift, ohne Vorankündigung.
Und deine Pläne über den Haufen wirft.

Es gibt Momente, da scheint die Erde stillzustehn
und die Zeit hält den Atem an.
Es gibt Momente, da ist etwas geschehn,
das dein Leben von Grund auf verändern kann.


- Text und Musik von Andreas Munke (außer Titel 4)
- geschrieben 2000
- Uraufführung am 17.12.2000 in Burgstädt
- Live-Mitschnitt am 07.01.2001 in Taura
- Neuauflage 2005
- bis heute 11 mal aufgeführt

- Gitarre: Andreas Munke und Stefan Weise (2005/06)
- Bass: Mirko Gräser
- Klavier: Martin Munke
- Keyboard: Holger Weise
- Schlagzeug und Saxophon: Kerstin Arnold
- Querflöte: Eva Viertel / Anne Munke (2000/01), Karen Ihle (2005/06)


Es gibt Momente
Warum kommt Gott als kleines Kind
Noch ist diese Welt nicht verloren



1. Es gibt Momente

Es gibt Momente, da scheint die Erde stillzustehn
und die Zeit hält den Atem an.
Es gibt Momente, da ist etwas geschehn,
das den Lauf aller Dinge verändern kann.

Häufig still und unbemerkt, von der Masse ignoriert
ohne Werbung und Geschrei,
so ist Gottes Tun, drum sei bereit, komm sei dabei.

Es gibt Momente, da scheint die Erde stillzustehn
und die Zeit hält den Atem an.
Es gibt Momente, da ist etwas geschehn,
das dein Leben von Grund auf verändern kann.

Eine Ahnung unbestimmt, sie wird wachsen wie ein Kind,
bis aus Ahnung Glaube wird,
so ist Gottes Tun, vertrau auf Ihn, du wirst geführt.

Es gibt Momente, da scheint die Erde stillzustehn
und die Zeit hält den Atem an.


2. Gottes Werkzeug

Es ist keiner zu gering. Es ist keiner zu klein.
Es ist keiner zu schwach, Gottes Werkzeug zu sein.

Denn er gibt dir die Kraft und er rüstet dich aus
und er gibt dir den Mut, wenn du Ihm vertraust.

Denn er achtet als groß, was du Kleines getan.
Gottes ewiges Werk fängt im Kleinen an

Denn viel mehr als du denkst, hat Er in dich gelegt.
Ohne Grenzen ist der, den der Vater trägt.

3. Ein Leben nach Maß

Ein Leben nach Maß, Karriere am laufen
und ringsherum alles im grünen Bereich.
Ein Auto, ein Haus, am Sonntag zur Kirche,
bist rundum zufrieden, bist glücklich und reich.
Nur keine Gedanken an Krankheit und Ärger,
und Krieg findet eh nur im Fernsehen statt,
es trifft stets die andern und du bist so dankbar,
daß Gott dein Leben gesegnet hat.

Wie ein Blitz aus heitrem Himmel, gibt’s im Leben einen Knick,
Unfall, Krankheit, Nervenkrise oder das dein Chef dich ins Ausland schickt.
Fassungslos, unvorbereitet, stehst du da und packst es nicht,
was dir bleibt ist nur ein Schreien, warum mein Gott? Warum grade ich?

Ein Leben in Scherben, auf dornigen Wegen,
die Kräfte am Ende, kein Platz um zu ruhn.
Nur Zweifel und Hader, verbittert, am Ende,
wer kann da noch froh Gottes Willen tun.
wer kann da noch frohgemut Loblieder singen,
wer kann da voll Freude und Dankbarkeit sein,
wer kann da noch glauben, daß er einst versprochen,
ich will an jedem Tag bei dir sein.

Ein Leben mit Gott, ist für uns nicht planbar,
Er selbst gibt die Richtung, Er selbst führt zum Ziel.
Manch Umweg, manch Leid, wer kann das verstehen,
wir wollen oft anders als Gott von uns will.
Und dennoch Er liebt uns, wir sind Seine Kinder,
Er schickt uns in Krisen, Er führt uns heraus.
Er gibt uns die Kräfte, um Lasten zu tragen.
Und nimmt uns auf in sein ewiges Haus.

4. Kein Platz, kein Raum
(Melodie: St. James Infirmary Blues)

Kein Platz kein Raum für das neue Leben.
Kein Platz kein Raum für die Zukunft der Welt.
Kein Platz kein Raum, lieber nehmen als geben.
Kein Licht, das das Dunkel erhellt.

Kein Platz kein Raum für die Schwachen und Armen
Kein Platz kein Raum, es sei denn man zahlt.
Kein Platz kein Raum, nirgendwo Erbarmen.
Kein Licht und die Nacht ist so kalt.

In dieser Nacht, ward der Heiland geboren.
In unsre Nacht kommt die Rettung der Welt.
In dieser Nacht wärn wir alle verloren.
Doch Er hat das Dunkel erhält.

5. Warum kommt Gott als kleines Kind

Warum kommt Gott als kleines Kind und nicht in Glanz und Herrlichkeit.
Er kommt so elend und gering, die Welt ist nicht für ihn bereit.

Und unser Bild von Macht und Ruhm, in dem man gern sich sonnt.
Es wird enttäuscht weil er zum Dienst und nicht zum Herrschen kommt.

Denn was nützt Einfluss, Macht und Ruhm, viel Ehre, all das Geld,
wo Glaube, Liebe, Hoffnung und wo die Vergebung zählt.

Ein rigoroser Neubeginn, ist was er von uns will,
nur neugeboren wie ein Kind, gelangen wir ans Ziel.

6. Noch ist diese Welt nicht verloren

Noch ist diese Welt nicht verloren, noch ist für uns alle Hoffnung da,
denn heut ist der Heiland geboren, nie war Gott uns Menschen so nah.

Weil wir nicht den Weg zu ihm finden, hat er selbst sich auf den Weg gemacht.
Wer kann seine Liebe ergründen, er bringt selbst das Licht in unsre Nacht.

Weil wir uns nicht selbst retten können, hat er seinen Sohn zu uns gesandt.
Nun kann uns nichts mehr von ihm trennen, Gott der Schöpfer reicht uns seine Hand.

Unverdient und nicht zu verstehen, legt er alle Macht ab, wird ein Kind,
läßt er nicht ins Dunkel uns gehen, hat er seinen Sohn zum Heil bestimmt.

7. Wo ist solch ein Gott wie du

Wo ist solch ein Gott wie Du, Herr wir loben Dich.
Wo ist solch ein Gott wie Du, Herr wir preisen Dich.

Halleluja großer Gott, unsre ganze Welt,
ist von deiner Gnade voll, die die Nacht erhellt.

Hosianna großer Gott, Herr mach uns bereit,
Deine Liebe macht uns froh, macht die Herzen weit.

Halleluja großer Gott, Dir sein Preis und Ehr,
denn Du bist das A und O und sonst keiner mehr.

Hosianna, Herr wir loben Dich.
Hosianna, Herr wir preisen Dich.
Hosianna, Ehre sei Dir Herr.

8. Mach dich auf den Weg

Mach dich auf den Weg, auf den Weg nach Bethlehem.
Mach dich auf den Weg, komm mit uns nach Bethlehem.

Er kommt dir entgegen, drum bleibe nicht stehn.
Du musst dich bewegen, um das Heil zu sehn.

Warum nicht starten, komm halt dich bereit.
Warum noch warten, es ist Gnadenzeit.

Denn grad' hier und heute und nicht irgendwann
schenkt Gott Grund zur Freude, nimm die Gnade an.

9. Der Stern der Weihnacht

Die Menschen versuchen die Sterne zu deuten,
das eigene Schicksal im voraus zu sehn.
Den Gang aller Dinge vorher zu bestimmen
und haben den wichtigsten Stern übersehn.
Nur Spekulationen nur offene Fragen,
kein Wegweiser führt aus dem Labyrinth.
Kein Ausweg kein Ziel, für alle die blindlings
den falschen Propheten nachgefolgt sind.

Der Stern der Weihnacht zeigt den Weg zum Kind
für alle die, die noch verloren sind,
hat Gott die Tore wieder aufgetan,
nimm sein Geschenk, nimm seine Liebe an.

Die Menschen versuchen die Welt zu begreifen,
in Formeln zu pressen zu analysiern.
Sie manipulieren Atome und Gene,
die Folgen sind oft nicht mehr zu korrigiern.
Nur schneller, nur höher, was kümmert uns morgen,
ein Turmbau zu Babel in neuer Gestalt.
Der Turm wächst nach oben, der Schatten wird länger,
wir stehen im Dunkel, verlieren den Halt.

Der Stern der Weihnacht zeigt den Weg zum Ziel,
wo Gott uns Halt und Hilfe geben will,
wo uns kein Wissen weiterhelfen kann,
da fangen Glaube, Liebe, Hoffnung an.


10. Freude bricht sich Bahn

Ob du arm bist und gering, Gott hat sich dir gleichgestellt.
eine Magd bringt seinen Sohn, hier im Stall zur Welt.
Ob dich schwere Sünde plagt, Jesus wird dir Rettung sein,
weil er die Vergebung bringt, bleibst du nicht allein.

Dann bricht sich die Freude Bahn, kommt her und jubelt laut.
Denn die Freude bricht sich Bahn, Gottes Heil fängt an und Freude bricht sich Bahn.

Ob du weise bist und klug, Jesus lehrt dich neu zu sehn,
nur der Glaube an den Sohn, läßt dich Gott verstehn.
Ob du reich bist und berühmt, leg die Eitelkeiten ab,
habe Teil an dem Geschenk, das Gott allen gab.

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