Unsere Auftrittsstatistik ist für die ersten Jahre etwas lückenhaft, seit Anfang der 1990er Jahre dann ziemlich zuverlässig. Für die Zeit ab 2003 findet Ihr unter "Programme" jeweils ausführliche Berichte zu den Uraufführungen der einzelnen Stücke und zu ausgewählten weiteren Konzerten. Unser alter Internetauftritt enthält zudem ein Archiv zahlreicher weiterer Berichte. Ihr findet ihn über die Wayback Machine des Internet Archives. Und hier gibt es noch einige interessante Fakten und Informationen zu unserer Livetätigkeit allgemein:

Welches Programm haben wir am häufigsten aufgeführt?
Auf Platz 1 liegt das "Jedermann"-Musical mit 32 Aufführungen zwischen 2007 und 2019, gleich danach kommt "Verloren? Gefunden!" mit 31 Aufführungen. Die Top 3 werden vom Gospel-Programm "A chance to change" mit 26 Aufführungen vervollständigt, allerdings in unterschiedlichen Liedkonstellationen.

Wo sind wir bisher am häufigsten aufgetreten?
Das ist eindeutig unser Heimatort Burgstädt mit um die 120 erfassten Konzerten, Gottesdiensten, Evangelisationen und anderen Veranstaltungen an verschiedenen Orten in der Stadt – meist der EKG Burgstädt als unserem Träger oder der Stadtkirche Burgstädt. Es folgen Chemnitz und Taura mit jeweils ca. 30 Auftritten, wobei die eingemeindeten Chemnitzer Ortsteile wie Röhrsdorf und Wittgensdorf getrennt geführt werden – sonst wären es noch ein paar Konzerte mehr. Auf dem drittem Platz liegt das ebenfalls benachbarte Hartmannsdorf mit etwa 20 Aufführungen. Bei den etwas weiter entfernten Orten sind Rathen in der Sächsischen Schweiz und Elbingerode im Harz mit jeweils knapp 10 Besuchen gut dabei – beides Gemeinden mit engen Verbindungen zum Elbingeröder Gemeinschaftsverband, zu dem die EKG Burgstädt organisatorisch gehört.

Und wo gab es die meisten Uraufführungen?
Auch da liegt Burgstädt vorne, mit insgesamt 14 erfassten Premieren. Mit etwas Abstand folgt Hartmannsdorf mit sieben solcher Konzerte, je zweimal sind wir für Uraufführungen in Köthensdorf, Röhrsdorf und Elbingerode gewesen. Dann gibt es noch eine Reihe von Ortschaften mit jeweils einer Premiere: Borstendorf, Chemnitz, Löbau, Meuselwitz, Rußdorf, Taura, Topfseifersdorf... Man sieht: Vor allem im ländlichen Raum sind wir gut vertreten.

In welchen Bundesländern waren wir schon aktiv?
In der Hauptsache sind wir in der Region um Chemnitz bzw. allgemein in Sachsen unterwegs. Es hat uns aber auch schon nach Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verschlagen, meist über persönliche Kontakte. Der erste Aufritt in den "alten Bundesländern" fand übrigens im Oktober 1991 in Marburg statt.

In was für Lokalitäten treten wir so auf?
Das sind in erster Linie natürlich Kirchen und Gemeinderäume. Wir haben aber auch schon auf Freilichtbühnen, Marktplätzen und Rathaushöfen, in Bürgersälen und einem Sportzentrum, in Fest- und Evangelisationszelten, in Hotels, einem Pflegeheim, einer Schulaula und in Gaststätten gespielt.

Gibt es Termine, zu denen ihr uns regelmäßig an bestimmten Orten treffen könnt?
Fester Punkt in jedem Adora-Jahresplan, traditioneller Höhepunkt und i.d.R. das letzte Konzert des Jahres ist der 24. Dezember. Hier spielen wir jedes Jahr zur 3. Christvesper in der Stadtkirche Burgstädt, mit ganz wenigen Ausnahmen: 2020 musste der Auftritt aufgrund der Corona-Pandemie entfallen. Davor gab es 1997 (!) die letzte Pause, weil wir in diesem Jahr kein gesondertes Weihnachtsprogramm eingeübt hatten. Ansonsten findet seit knapp 20 Jahren in der zweiten Januar- oder ersten Februarhälfte meist der letzte Auftritt unserer Weihnachtstour in der St.-Moritz-Kirchgemeinde Taura statt. Und den Jahresauftakt feiern wir schon etwa genauso lange in der ersten Januarwoche entweder bei der Blau-Kreuz-Gruppe in der LKG Chemnitz oder in einer der beiden Schwesterkirchgemeinden Auerswalde und Wittgensdorf.

Wer steht am längsten mit Adora/Gospellight auf der Bühne?
Dienstältestes aktives Mitglied ist Markus Gräser: Er ist schon seit 1987 ununterbrochen bei uns dabei! Es folgen sein Bruder Tobias und Schlagzeugerin Kerstin Arnold, die beide seit 1991 mitmachen. Dann kommen die ersten beiden Mitglieder der Munke-Familie: Andrea und ihr Sohn Martin wirken seit 1993 mit, wobei erstere noch ein paar Dienstjahre mehr "auf dem Buckel" hat, weil sie zwischen 1985 und 1987 schon mal mitgesungen hat. Insgesamt am längsten Mitglied war der dritte der Gräser-Brüder, Mirko: Er hat von 1983 bis 2021 fast 40 Jahre lang den Bass und teilweise auch andere Instrumente bedient. Von der Gründungsmitgliedern hat der ehemalige Band-Chef, Gitarrist und Komponist Jörg Börner am längsten durchgehalten: Er hat von 1973 bis 1999 mehr als 25 Jahre lang Band und Chor geprägt.